Blog
 
weiter Employer branding
Zum Jahreswechsel
Kommunal digital..
zurück
BLOG

Employer branding

Kein Trend, sondern pure Notwendigkeit: ein klares Arbeitgeberprofil

zurück
point of origin - partners in marketing

Die Arbeitswelt ist einem massiven demografischen Wandel unterworfen. Auf der einen Seite steht die „alte Generation“, deren Wissen und Arbeitskraft in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wird. Auf der anderen Seite stehen „die Jungen“, die ganz andere Interessen, Werte und Vorstellungen mitbringen. Dazu kommt, dass mehr Leute aus dem Arbeitsprozess ausscheiden, als hinzu kommen, wodurch ein Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern entsteht, der auch heute schon zu spüren ist. Talente und Experten sind heiß begehrt.

Eine Studie aus 2011 von karriere.at ergab, dass 29 % der befragten Unternehmen zunehmenden Fachkräftemangel bemerken. Insgesamt haben mehr als die Hälfte der österreichischen Betriebe Probleme mit Fluktuation im eigenen Unternehmen. Nur jedes zwanzigste Unternehmen (5 Prozent) tangieren Abwanderungstendenzen unter ihren Mitarbeitern laut Online-Umfrage überhaupt nicht.

Fazit: Unternehmen brauchen längst nicht mehr nur Marketing für ihre Produkte und Dienstleistungen, sondern auch Employer Branding: das Marketing für sie selbst als Arbeitgeber.

Sieht man den Aufbau einer Arbeitgebermarke als strategisches Langzeitprojekt im Unternehmen, so ist es mindestens genau so wichtig, Employer Branding nach innen gerichtet zu betrachten und nicht nur als Personalmarketing in Richtung potentieller Bewerber. Nette Videos, Hochglanzbroschüren und Botschaften über das hervorragende Arbeitsklima sind längst keine Zugpferde mehr, zumindest nicht langfristig. Ein  wesentliches Element für erfolgreiches Employer Branding wird sein, wie sehr die Realität dem Bild, das die Marketing- und Kommunikationsaktivitäten suggerieren, auch tatsächlich entspricht.

Eine gute Nachricht, wenn man eine starke Arbeitgebermarke aufgebaut hat, eine schlechte wenn nicht: Jeder Mitarbeiter ist Unternehmensbotschafter.

Seitdem Foren, Blogs und Social Networks die Möglichkeiten der Kommunikation für jeden (und damit auch für Mitarbeiter) erheblich erweitert haben, können diese ihre Meinungen auch fernab von Presse- und Unternehmensmedien oder Kommunikationsabteilungen kund tun und veröffentlichen. Und eine der wichtigsten Rollen für Arbeitssuchende spielt die Mundpropaganda. Das war zwar schon immer so, bekommt im Zeitalter digitaler Kommunikation nur eine ganz andere Bedeutung.

Unternehmen, die für die Zukunft gerüstet sein wollen, Wissen im Unternehmen halten wollen und neue Talente und Experten für sich begeistern möchten, müssen nicht nur die Kunden als Könige sehen, sondern vor allem auch die Mitarbeiter.


Mo, 16.01.2012 TransparenzSchwerpunkt Marketing im WandelMarkenerlebnis
Kommentare(2) | Blog abonnieren | GET RSS | Drucken | Tell-a-friend | Bookmark in Browser
 
 
KOMMENTARE Kommentar hinzufügen
1 | AW: Es gibt nur eine Marke
Lieber Herr Haberfellner! Danke für Ihr Kommentar. Ich bin Ihrer Meinung, dass es selbstverständlich keinen Sinn macht eine Parallelmarke aufzubauen, aber davon geht hoffentlich ohnehin niemand aus, der sich mit dem Thema beschäftigt. Es handelt sich bei "Employer Branding" ja mittlerweile um einen Eigenbegriff. Sprich ich persönlich würde den Kollegen bzw Fuzzis wie Sie sagen in Deutschland nicht unterstellen, dass sie irgendwas nicht verstanden haben. Der Begriff "Employer Branding" mag vielleicht nicht gang korrekt sein, aber ich denke dennoch klar. Wie das ganze dann im Endeffekt heisst, darüber lässt sich diskutieren, bin aber für Vorschläge offen...
20.01.2012 11:33:02 von Nicole Prieller
2 | Es gibt nur eine Marke
Bitte bitte endlich damit aufzuhören dass man Arbeitgebermarke oder Arbeitnehmermarke oder Lieferantenmarke oder was weiss ich für eine Marke aufbauen muss . Es gibt nur 1 Marke und verschiedene Exekutionen dieser Marke , aber nicht für jeden seine eigene Brand. Also Brandung mit Auswirkungen auf alles, auch die HR Abteilung oder selbstverständlich Mitarbeiter inkl. deren Suche. Nur weil ein paar Fuzzis in Deutschland das nicht verstanden haben, sollte man nicht deren Sprachirrtum "Employer Branding" übernehmen
17.01.2012 11:40:17 von Reinhard Haberfellner

© pointoforigin 2008-2012, bitte beachten Sie unsere Benutzerhinweise | Impressum

NAVIGATION
Nicole Prieller - Geschäftsleitung
von Nicole Prieller
Geschäftsleitung
Email
TAGCLOUD BLOG
B2B-Marketing  Blogs  branding  Bücher  Co-Creation  collaboration  community  CSR  good cause marketing  Guerilla Marketing  InteractiveMarketing  Kaufentscheidung  Kundenbeziehung  Kundenbindung  Kundeneinbindung  Kundenservice  Kundenzufriedenheit  Loyalität  Mafo  Markenerlebnis  Marketing Tools  MarketingMix  MarketingNews  Marketingplanung  measurement  PermissionMarketing  Psychologie  Schwerpunkt Gratisboom  Schwerpunkt Green Marketing & Sustainable Entrepreneurship  Schwerpunkt Marketing im Wandel  social marketing  Social Media  Transparenz  Trends  usability  user-generated-content  Verhaltenspsychologie  ViralMarketing  Web 2.0  Werbung  word-of-mouth 
BLOGROLL
Alltop
Almblitz
ANDERS|denken
boingboing
Brand Autopsy
Business Week Branding Blog
Business Week Design Blog
Business Week Media Blog
BuzzMachine
Charlene Li
Church of the customer
Cory Doktorow
Experience Matters
Fast Company
Forrester Marketing Blog
Henry Jenkins
Logic+ Emotion
Malcolm Gladwell
Mapping the Web
Millward Brown
Neuland
Seth Godin
Steve Rubel
Threeminds
Graphik
Schwerpunkt Marketing im Wandel
zum Schwerpunkt
BUCHTIPP
Tell to win
Tell to win
Peter Guber über Storytelling in Film und Werbung
weiterlesen
KONTAKT
Himmelpfortgasse 19
A-1010 Wien
T: +43 1 548 48 00
F: +43 1 548 48 00 9
office(at)pointoforigin.at