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Der User als Datenmanager

Warum Content Marketing wichtiger wird und Sie sich ein größeres Stück vom Datenkuchen gönnen sollten.

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point of origin - partners in marketing

Dass die alten Werbeformen nicht mehr so greifen wie früher, wissen wir. Wir merken es an uns selbst. Denn wie reagieren wir auf Werbung? Im Fernsehen zappen wir weg oder nutzen die Zeit, um etwas aufzuräumen. Im Internet gehören AdBlocker zu den beliebtesten Browser-AddOns. Das so genannte "Push Marketing", der Versuch, den Menschen eine Botschaft gegen ihren Willen aufzudrücken, verliert in dem gleichen Maß an Macht, in dem die Menschen Wahlfreiheit gewinnen. Sie haben nicht mehr zwei Fernsehprogramme, sondern 117. Sie haben WLAN und ein Handy, und sie haben zu jeder Zeit Dutzende von Medien um sich, unter denen sie wählen können.

User als Datenmanager

Die Entwicklung weg vom Nachrichtenempfänger, hin zum selbstbestimmten Management des eigenen Informationsstroms betrifft keineswegs nur Werbung und Marketing. Traditionelle News sind davon genauso betroffen. Auto-Blogs ziehen gleich mit herkömmlichen Motormagazinen. Zeitungen haben Angst: sie klagen darüber, dass die Leserschaft online nur mehr 1% ihrer Zeit mit dem Konsum von Nachrichten verbringt.

Pull Marketing

Das klingt fast, als sei Marketing sinnlos geworden oder auf dem besten Weg dahin. Das stimmt aber nicht: denn so wie das einseitige "Push Marketing" an Kraft verliert, gewinnt das partnerschaftlichere, quasi auf Augenhöhe angesiedelte "Pull Marketing" an Einfluss. Wenn Kunden sich selbst aussuchen, welche Inhalte sie sehen wollen, dann ist es an den Marketern, ihnen Inhalte zu liefern, für die sie sich auch tatsächlich interessieren.

Was heißt das?

Vertrauen gewinnen

Eine Marke veröffentlicht regelmäßig interessante, fundierte, nützliche oder unterhaltsame Inhalte zu einem mit den eigenen Produkten oder Dienstleistungen verwandten Thema. Diese Inhalte erfüllen schon für sich - auch ohne den Kauf - eine Aufgabe. Sie interessieren und fesseln mögliche Kunden. Sie stellen eine Kundenbeziehung her. Wenn die gefundene Information dem Kunden tatsächlich weiterhilft, steigt sein Vertrauen in die Marke. Wenn die Inhalte ihn inspirieren oder motivieren, verbessert sich seine Einstellung zur Marke. Wenn sie ihn unterhalten, lernt er die Marke als positiv kennen. In jedem Fall: Auch ein Einkauf wird wahrscheinlicher.

Erkenntnisse gewinnnen

Die Philosophie dahinter ist gar nicht neu. Das Kundeninteresse in den Mittelpunkt zu stellen war schon immer die beste Strategie. Und, richtiges Monitoring vorausgesetzt, helfen die selbst produzierten Inhalte auch dabei, die eigenen Kunden immer besser kennenzulernen. Was interessiert? Wer liest die Artikel, wer sieht die Videos, wer abonniert die Newsletter, und wie intensiv beschäftigen sich die Kunden damit? Die so gewonnenen Erkenntnisse helfen auch, das eigene Angebot zu optimieren.

99% vom Kuchen

Übrigens hat die Sorge der traditionellen Nachrichtenseiten auch ihre positive Seite. 1% der Zeit für klassische News aufwenden heißt 99% der Zeit mit anderen Inhalten verbringen - und zwar mit Inhalten, die man sich selbst über Suchmaschinen gesucht, durch Empfehlungen oder Social Media Beiträge entdeckt oder sogar abonniert hat. "Altes" Marketing hat bedeutet, sich in diese 1% hineinzudrängeln, weil sie das Nadelöhr sind, durch das alle Konsumenten kommen. "Neues" Marketing, Content Marketing, bedeutet, sich einen Platz in den 99% abstecken. Es bedeutet, selbst Inhalte zu produzieren, die gut, attraktiv und spannend genug sind, um ausgewählt zu werden. Inhalte, die den Kunden dann ansprechen, wenn er es möchte, und so, wie er es möchte.

Dienstleistung

Letztlich ist Content Marketing die Kunst, Kunden Daten und Informationen zu versorgen, die in ihrer augenblicklichen Situation wertvoll für sie sind. Wenn Content Marketing Empfängern hilft, sie weiterbringt, interessiert oder auch einfach nur unterhält, dann lernen sie den Anbieter dieser Daten - die Marke - schätzen.

 
Mi, 19.06.2013 Kundeneinbindung
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