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Mobile Mind Shift

Der mobile Moment: Das neue Buch von Forrester Research.

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Apps und mobile Endgeräte sind omnipräsent. Menschen aller Schichten und aller Berufe haben Daten in der Dropbox, arbeiten mit Google Drive und synchronisieren ihre Kalender online. Das wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Denn ein internetfähiges Gerät, das man immer in der Tasche hat, verändert die Art, wie man denkt. Wie können ambitionierte Unternehmer und Marketer dieses neue Denken annehmen, verstehen und nutzen?

Im neuen Buch von Forrester Research - The Mobile Mind Shift - widmen sich Ted Schadler, Josh Bernoff und Julie Ask dieser Frage.

Ihr Zugang ist analytisch: Unser Leben besteht aus eine Reihe von "mobilen Momenten". Es ist nicht nur so, dass wir neue Dinge tun können. Wir erwarten auch von anderen, dass sie neue Dinge tun. Eigentlich erwarten wir sogar, auf alles zugreifen zu können, wann immer wir wollen. Und wir spüren Enttäuschung, wenn wir es nicht bekommen.

The Mobile Mind Shift von Forrester Research

Mindshift und Moment

Der Mindshift bzw. die Verschiebung in der Art, wie wir unsere Welt wahrnehmen, ist längst da. Es ist der Augenblick, in dem jemand sein Smartphone zückt und erwartet, jetzt etwas Gesuchtes zu bekommen. Sofort.

Prinzipien des Mobile Mind Shift

Ausgangspunkt für jedes Konzept ist der Konsument. Die Erwartung der Konsumenten geht dabei heute in Richtung "Instant Gratification" - suchen, finden, verwenden. Das gilt beim Einkaufen, aber ebenso bei der Gesundheitsvorsorge oder der Kindererziehung, in politischen Fragen wie in der Arbeit. Immer erreichbar zu sein und Zugriff auf alle Informationen oder Waren haben, die den Konsumenten in den Sinn kommen, verstärken selbstverständlich den Wunsch nach Dienstleistungen, die ebenfalls immer und überall verfügbar sind. Unternehmer, die diese Hürde nehmen, haben die Chance, ihr Angebot positiv zu besetzen.

  • Egal, wo ich bin: Ihre Firma ist für mich erreichbar.
  • Egal, wann ich mich für Ihr Angebot interessiere: Sie haben ein Angebot für mich.
  • Welchen nächsten Schritt ich auch von meiner aktuellen Lage aus machen möchte: Sie haben meine Bedürfnisse vorausgesehen.
  • Was auch immer ich tue: Ihre Firma ist bereit, darauf zu reagieren.

Uber

Ein Beispiel für eine solche Dienstleistung ist "Uber", das erst kürzlich weltweit Schlagzeilen gemacht hat. "Uber" verbindet Fahrzeug-Suchende mit Fahrzeug-Anbietern, inklusive Taxis. Als Provision nimmt sie 20 % der Fahrpreise. Proteste britischer Taxifahrer haben aber die App nicht in ihre Schranken verwiesen, sondern ihren Bekanntheitsgrad in Großbritannien enorm gesteigert - ebenso wie die Neuregistrierungen.

Verständlich: Für Kunden liefert die App einen realen Mehrwert: Sie kommen schnell und effizient ans Ziel.

Ebenso verständlich ist die Angst der Taxiunternehmer. Wie sollen Sie den Mobile Mind Shift mitvollziehen und gegen unzählige Privatfahrer mit niedrigsten Preisen bestehen?

Online zu gehen und sogar eine App zu programmieren ist mittlerweile vergleichsweise leicht. Ein stabiles Geschäftsmodell darauf aufzubauen ist schwerer.

IDEA

Im Buch "The Mobile Mind Shift" wird daher ein Rahmen entworfen, der Unternehmen dabei helfen soll, den interessierten Zielgruppen jederzeit kontextbezogen das richtige Angebot zu machen. Schlüssel dazu ist der "IDEA-Circle".

  • I - Identifizieren Sie mobile Momente und die Situation, den Kontext, aus denen die Smartphones angewendet werden.
  • D - Design. Konzeptionieren Sie das gewünschte Mobile Engagement.
  • E - Engineer. Mobile Engagement verlangt mehr als eine App.
  • A- Analysieren: Prüfen Sie Performance und Aufwände. Was hat funktioniert, was hat nicht funktioniert?

Nach der Analyse schließt sich der Kreis, indem neue mobile Momente identifiziert werden können.

In insgesamt 13 Kapiteln untersucht "The Mobile Mind Shift", wie kundenorientierte Unternehmen mobile Momente optimal nutzen können, keineswegs nur im konkreten Verkauf. Wie die Kunden haben auch Mitarbeiter, Bewerber und Manager ihre mobilen Endgeräte dabei, und sie können sie nutzen: für schnellen Zugriff auf Informationen, für Fitness, Wellness, Arbeitsprozesse im Unternehmen und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Konkrete Fallbeispiele aus aller Welt, von China über Kenya und natürlich bis in die USA, vermitteln ein Bild von der letztlich nur durch die eigene Phantasie begrenzten Möglichkeiten des IDEA-Circle und dem Potenzial der "mobilen Momente".

 
 

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