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17.12.2017: https://www.pointoforigin.at//Blog_Smart_Farming.htm

Smart Farming.

07.08.2017 | Datenanalyse statt Stallarbeit.

von Christina Kern
Marketing & PR Manager

Bauernhofromantik und veraltete Arbeitsgeräte waren gestern, heute regieren selbstfahrende Maschinen und intelligente Roboter die heimischen und internationalen Landgüter. Wer bei Bauernhof an rostige Traktoren und technologischen Rückstand denkt, ist weit gefehlt, denn die Landwirtschaftsbranche steht im Umbruch. High-Tech Betriebe sind schon lange nicht mehr die Ausnahme, sondern der neue Standard – und das hat einen guten Grund.

Laut FAO wird bis 2050 ein Anstieg der Weltbevölkerung auf bis zu 9,6 Milliarden Menschen erwartet. Um diese Anzahl an Menschen zu ernähren, muss die aktuelle Lebensmittelproduktion um 70% steigen. Uns stehen jedoch nur limitierte Flächen und limitierte Wasserressourcen zur Verfügung. Die Produktivität muss also rasant gesteigert werden.  

Egal ob digitale Farmmanagement-Systeme, Precision Farming oder landwirtschaftliche Robotik und Automatisierung, die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt. Entwicklungen wie Internet of Things, Sensoren, Geo-Positionierungssysteme, Drohnen und intelligente Roboter machen es möglich.

Durch Smart Farming können Prozesse optimiert, Entscheidungen leichter getroffen, die Wirtschaftlichkeit erhöht und negative Umwelteinflüsse gesenkt werden. Ein Beispiel dafür sind Landwirte, die mit Sensoren und Selbstfahrsystemen arbeiten, um ihre Felder zu bewirtschaften. Betriebe, die diese Technologien bereits verwenden, setzen zehn Prozent weniger Herbizide ein und verbrauchen zwanzig Prozent weniger Treibstoff als traditionelle Betriebe. Diese Effizienz spart Ressourcen, Geld sowie Zeit und schont dabei auch die Umwelt. Die Grundlage für solche Resultate sind intelligente Technologien. Selbstfahrende, landwirtschaftliche Maschinen sind in der Lage, vorgegebene Routen auf Zentimeter genau zu bearbeiten. Ein Wert von dem die Autoindustrie zurzeit nur träumen kann. Auch Drohnen werden in der Landwirtschaft künftig eine große Rolle spielen. Sie überfliegen landwirtschaftliche Nutzflächen, erkennen Wildschäden sowie Unkrautbefall und helfen dadurch bei der Planung von Maßnahmen.

Doch wer denkt, die Digitalisierung hält nur auf Feldern Einzug, der irrt. Schon längst sind Ställe mit intelligenten Melksystemen und Kühe mit Sensoren ausgestattet, die Bewegungsmuster messen und so das Wohlbefinden und die Leistung der Tiere analysieren. Dies geht soweit, dass mithilfe von Algorithmen selbst Geburten von Kälbern stundengenau berechnet und hervorgesagt werden können und Landwirte rechtzeitig per SMS informiert werden. Dies erhöht die Sicherheit der Tiere und bietet Landwirten mehr Zeit für strategische Planung und nicht zuletzt Komfortgewinn sowie erhöhte Lebensqualität.

Smart Farming liegt nicht mehr in der Zukunft, sondern ist Realität. Die Landwirtschaft gehört zu den Branchen, in denen sich die Arbeitsproduktivität in den letzten fünf Jahren am meisten gesteigert und sich das Berufsbild am stärksten geändert hat. Business Transformation steht hoch im Kurs, denn Landwirte arbeiten nicht länger auf dem Feld, sondern steuern ihre Betriebe von ihrer „Kommandozentrale“ aus. 

Marketing Consulting & Consumer Intelligence GmbH
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