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Employer branding

16.01.2012 | Kein Trend, sondern pure Notwendigkeit: ein klares Arbeitgeberprofil

von Nicole Prieller
Gründerin

Die Arbeitswelt ist einem massiven demografischen Wandel unterworfen. Auf der einen Seite steht die „alte Generation“, deren Wissen und Arbeitskraft in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wird. Auf der anderen Seite stehen „die Jungen“, die ganz andere Interessen, Werte und Vorstellungen mitbringen. Dazu kommt, dass mehr Leute aus dem Arbeitsprozess ausscheiden, als hinzu kommen, wodurch ein Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern entsteht, der auch heute schon zu spüren ist. Talente und Experten sind heiß begehrt.

Eine Studie aus 2011 von karriere.at ergab, dass 29 % der befragten Unternehmen zunehmenden Fachkräftemangel bemerken. Insgesamt haben mehr als die Hälfte der österreichischen Betriebe Probleme mit Fluktuation im eigenen Unternehmen. Nur jedes zwanzigste Unternehmen (5 Prozent) tangieren Abwanderungstendenzen unter ihren Mitarbeitern laut Online-Umfrage überhaupt nicht.

Fazit: Unternehmen brauchen längst nicht mehr nur Marketing für ihre Produkte und Dienstleistungen, sondern auch Employer Branding: das Marketing für sie selbst als Arbeitgeber.

Sieht man den Aufbau einer Arbeitgebermarke als strategisches Langzeitprojekt im Unternehmen, so ist es mindestens genau so wichtig, Employer Branding nach innen gerichtet zu betrachten und nicht nur als Personalmarketing in Richtung potentieller Bewerber. Nette Videos, Hochglanzbroschüren und Botschaften über das hervorragende Arbeitsklima sind längst keine Zugpferde mehr, zumindest nicht langfristig. Ein  wesentliches Element für erfolgreiches Employer Branding wird sein, wie sehr die Realität dem Bild, das die Marketing- und Kommunikationsaktivitäten suggerieren, auch tatsächlich entspricht.

Eine gute Nachricht, wenn man eine starke Arbeitgebermarke aufgebaut hat, eine schlechte wenn nicht: Jeder Mitarbeiter ist Unternehmensbotschafter.

Seitdem Foren, Blogs und Social Networks die Möglichkeiten der Kommunikation für jeden (und damit auch für Mitarbeiter) erheblich erweitert haben, können diese ihre Meinungen auch fernab von Presse- und Unternehmensmedien oder Kommunikationsabteilungen kund tun und veröffentlichen. Und eine der wichtigsten Rollen für Arbeitssuchende spielt die Mundpropaganda. Das war zwar schon immer so, bekommt im Zeitalter digitaler Kommunikation nur eine ganz andere Bedeutung.

Unternehmen, die für die Zukunft gerüstet sein wollen, Wissen im Unternehmen halten wollen und neue Talente und Experten für sich begeistern möchten, müssen nicht nur die Kunden als Könige sehen, sondern vor allem auch die Mitarbeiter.

 

Marketing Consulting & Consumer Intelligence GmbH
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