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Warum mobil nicht mobil ist

08.08.2013 | Differenzierung des Angebotes in mobile ist Pflicht.

Nicht auf die Größe, sondern den Kontext kommt es an. Zu viele Marketingverantwortliche werfen Tablets und Smartphones in denselben Topf. Das ist ein Fehler.

Warum?

Tablets werden meist innerhalb der eigenen vier Wände und somit nicht mobil verwendet. Wer das übersieht, läuft nicht nur Gefahr unzufriedene Kunden zu verlieren, sondern vergibt auch die Chance, neue Kunden zu gewinnen. Thomas Husson, VP und Principal Analyst bei Forrester Research kommt in seinem neuesten Bericht “Don't Confuse Tablet And Mobile Marketing“ zu folgendem Schluss:

Marketing auf Tablets macht es möglich mit Kunden in Kontakt zu treten, die weniger Zeit am PC oder mit Printmedien verbringen. Das ist schön. Aber man muss sich vor Augen halten, dass man Tablets anders nutzt als Smartphones und daher auch das Konzept dahingehend anzupassen ist. Die Darstellung muss auf das Endgerät, die Botschaft aber auf den Kundennutzen abgestimmt sein.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

Tablets machen es möglich, auf ganz neue Art und Weise mit Marken und Produkten in Kontakt zu treten. 60% aller Befragten der erwähnten Studie nutzen ihr Tablet bevorzugt im Wohnzimmer zu Hause. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus? TV-Spots können beispielsweise durch Tablet-Erweiterungen Zusatznutzen in das digitale Heim bringen. Shazam TV macht es vor. Und das nicht nur für Multitasker. An zweiter Stelle folgt mit 46% übrigens das Schlafzimmer.

Die meisten von uns verwenden seit mindestens 12-15 Jahren Handys. Wir sind alle mobil, pflegen unterwegs unsere Kontakte mit anderen - und mit Marken. Jetzt heißt es aber, mobile Anwendungen und Tablets in den Marketingmix zu integrieren. Und deshalb ist es Zeit, sich Gedanken über den richtigen Kontext zu machen.

Warum Marketingverantwortliche über Tablets nachdenken sollten

  • Nutzer von Tablets sind Meinungsbildner. Sie sind eher bereit etwas zu veröffentlichen oder ihre Meinung über Produkte und Services in sozialen Netzwerken, Blogs und Foren zu äußern. Sie haben ein höheres Einkommen und sind besser ausgebildet als der Durchschnitt.

  • Es werden immer mehr. Forrester prognostiziert ein Wachstum von 288 Mio. auf 738 Mio. Geräten zwischen Ende 2013 und Ende 2017. Von Konsumenten benutzen Geräten wohlgemerkt.

  • Sie verbringen weniger Zeit mit ähnlichen Medien. Tablets kannibalisieren vor allem Desktops, Laptops und Printmedien. 27% der europäischen Erwachsenen über 18 sagen jetzt schon, dass sie weniger Printmedien lesen, seit sie ein Tablet nutzen.

Aber egal ob Smartphone, Tablet oder bald einmal Sensoren im T-Shirt: Am Ende geht es um zwei Megatrends, die uns noch lange beschäftigen werden – Konnektivität und Mobilität. Und wer sich am besten auf den Kunden einstellen kann, wird wie immer gewinnen.

Marketing Consulting & Consumer Intelligence GmbH
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