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Technologie als Wettbewerbsvorteil

07.10.2013 | Forrester Analyst Pascal Matzke beim point of origin business breakfast in Wien.

„Smartphones und Tablets werden im Jahr 2016 über eine Milliarde Nutzer weltweit vernetzen. Der Nutzen wird aber weit über den mobilen Zugriff auf Daten und Informationen hinausreichen. Die Kombination von intelligenten Endgeräten, neuen mobilen Applikationen, moderner Datenanalyse, sowie von Technologie affinen Endbenutzern wird komplett neue Geschäftsmodelle ermöglichen.“ so Pascal Matzke, Research Direktor von Forrester Research beim point of origin Business Breakfast in Wien.

Bild von Business Breakfast

Nach einer Forrester-Umfrage vom Anfang dieses Jahres bezeichnet fast die Hälfte aller IT-Entscheider in Deutschland und Österreich – und damit fast doppelt zu viele wie im Vorjahr - Investitionen in mobile Lösungen rund um Smartphones und Tablets als eine Top-Priorität. Dabei ist Mobilität nur ein Aspekt. Der Fokus liegt auf sogenannten „Systems of Engagement“, bei denen über die Verknüpfung eines intelligenten mobilen Endgeräts mit sozialen Netzwerktechnologien, moderner Datenanalyse und auf der Basis von Cloud Computing eine neue Art der Dienstleistung angeboten werden kann.

Am Beispiel Hotellerie bedeutet das: Erst wenn das mobile Frontend über die reine Hotelbuchung hinaus dem Kunden zusätzliche Dienste, wie etwa die automatische Zimmerschlüsselvergabe bei Betreten der Hotellobby, Tischreservierung oder Conciergedienste anbieten kann, handelt es sich um ein „System of Engagement“.

Entscheidend aus Sicht der Unternehmen dabei ist, dass diese Lösungen nicht mehr innerhalb eines geschlossenen Geschäftsprozesses funktionieren, sondern die Wertschöpfung nur über die Öffnung des Prozesses gegenüber einem Ökosystem bestehend aus Kunden, Partnern und Mitarbeitern erreicht werden kann.

Kunden steuern die kontinuierliche Verbesserung der Dienstleistung, indem Sie Daten zu ihrem Bewegungs- und Verhaltensmuster freigeben. Der intelligente Laufschuh von adidas beispielsweise liefert dem Kunden zusätzlichen Nutzen durch die Datenanalyse des individuellen Bewegungsmusters und durch die Einbettung in ein mobiles Fitnessprogramm auf einem Smartphone. Während also für den Endbenutzer der Zugriff auf Informationen und Dienstleistungen erleichtert wird und die Benutzerfreundlichkeit zugleich als wesentliches Erfolgskriterium gilt, nimmt aus Sicht des Unternehmens die Komplexität der Systeme und der zugrunde liegenden Steuerungsprozesse zu. Dabei kämpfen die meisten IT-Abteilungen zunächst mit der Tatsache, dass die existierenden Systeme eben auf einfache Transaktionen ausgerichtet sind, und nicht auf dynamische Interaktion.

Gefordert sei ein neues Miteinander von IT- und Businessabteilungen, so Matzke. Dabei stehen drei Fragestellungen zunächst im Vordergrund, die von beiden Seiten gemeinsam bearbeitet und beantwortet werden müssen:

1. Wie wirken sich die neuen „Systems of Engagement“ auf wichtige Wertschöpfungsketten innerhalb des Unternehmens aus?

2. Welche Rahmenbedingungen und Investitionen sind nötig, um existierende Prozesse und „Systems of Records“ auf mehr betriebliche Flexibilität und kontinuierliche Interaktion mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern auszurichten?

3. Wie können neue Technologien effektiv und verantwortungsvoll eingeführt und verwaltet werden, damit Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens langfristig wettbewerbsfähig und innovativ bleiben?

Planung und Ausführung zu diesem Veränderungsprozess kann nur gelingen, wenn IT- und Businessabteilungen ein gemeinsames Verständnis von Informationsmanagement, Kontrolle und Governance entwickeln, welches letztendlich die unternehmerische Wertschöpfung durch neue „Systems of Engagement“ in den Vordergrund stellt.

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Nächster Termin: „Neue Technologien im Marketing“, 13. November 2013

 

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