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Internet of Things: die Zukunft.

10.11.2014 | Die nächste Welle der Digitalisierung mahnt langsame Unternehmen zur Eile.

von Andreas Hladky
Gründer

Wenn nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen "online gehen" ist das Zeitalter des "Internet of Things" angebrochen. Es lohnt sich, schon jetzt darüber nachzudenken, denn die zweite Welle der Digitalisierung ist keine Zukunftsvision mehr, sondern in ersten Bereichen bereits Realität.

Der intelligente Heizungsthermometer NEST ist erst der Anfang (und schon eine Google-Aquisition geworden), denken wir aber auch an mit dem Web verbundene Autos, Fahrräder, Reparatursysteme und an Sensoren in allem und jedem. Wenn es um M2M (Machine to machine) oder das IoT (Internet der Dinge) geht, sollte bewusst werden, dass die technischen Geräte und Softwarelösungen dafür längst auf dem Markt sind. Ein schönes Beispiel der Verbindung von Big Data, Customer Experience und IoT lieferte Amazon gerade jetzt: Amazon Echo ist die nächste Generation des User Interfaces.

Auch die Kosten der Sensoren, Festplatten und Funkaggregate gehen gegen Null, was die Zukunft vernetzter Maschinen nur noch näher heranrücken lässt. Offene Fragen betreffen nur noch gemeinsame Standards und Protokolle. Hier kann - wie immer bei Technologiefragen - ein enervierender Krieg der Hersteller zeitverzögernd wirken, sicher ist das aber nicht.

IoT bedeutet aber nicht nur, Dinge oder Zustände zu messen, sondern auch, sie zu verändern. Also etwa die Heizung via App 2 Grad reduzieren zu können, um beim Beispiel zu bleiben. Gesundheit und Haushalt sind derzeit die heißen IoT Bereiche, doch andere Segmente werden folgen.

Was aber heißt das für Unternehmen und Marketing?

Zuallererst wohl, dass der Weg zu besserer Kundenerfahrung unumkehrbar und alle Anstrengungen im Unternehmen im Bereich Customer Journey und Customer Experience nicht nur wichtig sind, sondern noch wichtiger werden. Tatsächlich sollten CMOs ihre Aufmerksamkeit so massiv in Richtung Automation und Customer Experience verlagern, dass ihr bisheriges Arbeitspensum (Planen, Verhandeln und Abwickeln von Kampagnen) auf knapp 30% sinkt, meint etwa das renommierte Marketinginstitut der US Wharton University. Hierzu ist in der Realität jedoch ein massiver Umbau der Marketingabteilung erforderlich (dem wir uns in unserem Blog ab 2015 schwerpunktmäßig widmen werden).

All jene Unternehmen, die das Web immer noch für ein temporäres Phänomen halten und daher digitale Ausgaben auf die Entwicklung einer Webseite, eines mehr schlecht-als-recht E-Mail-Systems und einer kaum downgeloadeten App reduziert haben, sollten sich darüber klar werden, dass die nächste Welle der Digitalisierung schneller kommt als gedacht und den einen oder anderen Business Case wohl endgültig an die Shakespear'sche Grundfrage heranführen wird.

Versicherungen, Unternehmen in Gesundheitsbereichen, B2B, Handel, Telkos, Automotive und Baumärkte, Werkstätten und Sportausrüster werden in 10 Jahren nicht einmal mehr ansatzweise so arbeiten können, wie sie es heute tun. Hier noch ein spannender Artikel zum Thema.

Übrigens: point of origin ist Sponsor des IoT Gipfels des Handelsverbandes, der in Kürze in Wien stattfindet.
WANN: Dienstag, 18. November 2014, 13.30 bis 18.00 Uhr
WO: T-Center, Rennweg 97-99, 1030 Wien

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