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Social Blues

07.09.2015 | Forrester: Führende Marken geben Gas in Social Media. Doch die Fans ermüden.

von Andreas Habicher
Content & Channel Manager

Marketing in sozialen Netzwerken wird schwieriger - aber das hält B2C-Marketer nicht davon ab, Ressourcen ins Web 2.0 zu stecken. Forrester Research, eines der einflussreichsten Forschungs- und Beratungsunternehmen der Welt, hat 2014 und 2015 die Social Media Aktivitäten von 50 Weltmarken geprüft. Das Ergebnis: Die meisten Top-Unternehmen posten inzwischen organisch auf fünf verschiedenen Netzwerken. 2014 waren Twitter und Facebook einsame Spitze. Heuer haben Marketing-Profis diversifiziert und sind auch auf Google Plus, Instagram und LinkedIn sehr aktiv.

 Marketers Use five different networks - Grafik 

Gleichzeitig haben sich die Followerzahlen der ganz Großen zwischen 2014 und 2015 mehr als verdoppelt. Durchschnittlich rund 18,1 Millionen Facebook Fans weisen die größten Marken aus.

 Follower Counts on Social Skyrocket - Grafik

Auch die Zahl der Postings hat sich erhöht: Auf Twitter erscheinen durchschnittlich 18,3 Tweets pro Woche, fast dreimal so viel Aktivität wie auf Facebook.

Number of Posts on the Rise - Grafik 

Die Schattenseite: Die Interaktion mit den Postings war schon 2014 niedrig und ist 2015 noch einmal signifikant niedriger. Das heißt: Brands sind aktiver, aber ihre User bleiben unbeeindruckt. Mit Ausnahme von LinkedIn befinden sich die Reaktionen des Publikums auf die Social Media Aktivitäten der großen Marken quasi im freien Fall.

User Interaction Rates are Low - Grafik 

Also alles für die Katz’?

Natürlich nicht! 

Was heißt das für die Praxis?

Zwei Empfehlungen:

1) Konzentrieren Sie sich auf die Kunden, nicht auf die Konkurrenz. Wichtiger als der gleich hohe Output wie Mitbewerber A ist immer noch, wie dieser Output von den Menschen angenommen wird.
Vergleichen Sie sich ruhig mit anderen, aber machen Sie das nicht zu Ihrem Hauptziel. Sammeln und analysieren Sie Daten über das Nutzerverhalten - das Ihrer tatsächlichen Kunden! Damit haben Sie das Rüstzeug für eine maßgeschneiderte, zielführende Strategie in der Hand.

2) Studieren Sie die soziale Technographie Ihrer Kunden. So erfahren wir, welche Bedeutung Social Media Tools für Ihren Customer Life Cycle hat und wie Sie die Präferenzen Ihrer Kunden gezielt ansprechen.

Marketing Consulting & Consumer Intelligence GmbH
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