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Warum SEA allein nicht zaubern kann.

21.08.2017 | SEO als Karnickel im Hut.

Wären SEO (Suchmaschinenoptimierung) und SEA (Suchmaschinen-Werbung) eine Katze, würden sie sich bei dem Fehlen des jeweilig anderen sprichwörtlich in den Schwanz beißen. Denn beide Bereiche können schon lange nicht mehr getrennt voneinander betrachtet werden und das eine funktioniert ohne das andere nicht. Wer also mit SEA zaubern möchte, darf auf das Karnickel im Hut namens SEO nicht vergessen. Es geht also nicht mehr um die Frage SEO oder SEA, sondern wie man beide Maßnahmen sinnvoll verbindet. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps, rund um das Thema Suchmaschinen. Lesen Sie dazu auch unseren AdWords-Blog.

Warum SEO und SEA besser aufeinander abgestimmt sein sollten

Beide Maßnahmen parallel zu betreiben, ohne sie aufeinander abzustimmen, lässt unnötig Potenzial liegen. Der Anreiz von kostenlosem Traffic, der die Warenkörbe und Kassen füllt, ist verlockend (SEO) - aber auch bezahlte aber sofort messbare Zugriffe bergen ihren Reiz (SEA). Beide Gedankengänge sind jedoch zu einfach gesponnen, denn so wie SEO kein Kanal für kostenlose Klicks ist, steigert niemand seinen Umsatz, weil einmal auf eine Google Anzeige geklickt wurde. Beide Wege über Google kosten Geld und Ressourcen – wenn jedoch beide Strategien auf ein gemeinsames Konto einzahlen, ergänzen sie sich perfekt. Beide Maßnahmen funktionieren am besten mit Zielseiten, die dem Nutzer einen Mehrwert bieten, ihn neugierig machen und zur Handlung motivieren. Lesen Sie hierzu auch unseren Blog zum Thema Landingpage Optimierung und unseren Blog zum Thema Content Marketing. 

Gemeinsamkeiten finden: der Spielplatz SEM

Während SEO auf nachhaltige Erfolge setzt, zielt SEA auf sofort messbare Ergebnisse ab. Ziehen wir ein Beispiel einer Lead-Kampagne heran, um zu verdeutlichen, wie die meisten Projekte ablaufen: Ein Unternehmen möchte mehr qualifizierte Leads erhalten und erstellt deshalb eine Landingpage, die auf Basis von Traffic aus Google-Anzeigen Leads generieren soll. Es ist auf jeden Fall eine schlaue SEO-Taktik, mit z.B. Blogs Reichweite aufzubauen und Leser durch einen entsprechenden CTA in potentielle Kunden zu verwandeln. Was hier jetzt aber passiert, sind verschiedene Spielplätze – denn die Experten für die jeweilige Maßnahme verfolgen abgegrenzte, fachliche Ziele:

  • Das Wichtigste für beide Expertenlager sind einmal die Keywords. Doch genau hier fangen sich die Wege schon an zu trennen. Der AdWords-Experte fängt hier an zu rechen und abzuwägen, wie viele Klicks mit welchen Keywords zum festgelegten Budget möglich sind und welche Landingpages dafür benötigt werden. Der SEO-Experte wiederum konzentriert sich bei der Keyword-Analyse vor allem auch ein möglichst hohes Suchvolumen bei größtmöglicher Relevanz und Ranking-Chancen. Und das Ergebnis ist? Beide Seiten gewinnen wertvolle Erkenntnisse und auch Daten, bekommen gegenseitig aber wenig davon mit. Denn für SEO-Experten steht der Traffic im Mittelpunkt, der AdWords-Experte hat aber kein Traffic-Problem, sondern sein Kampagnen-Erfolg wird anhand von Conversions gemessen. Conversions beschäftigen den SEO-Experten aber wieder nicht. Und genau hier beißt sich die Katze in den Schwanz.
  • Was können SEO und SEA also voneinander lernen? Der SEA-Experte weiß, zu welchen Keywords er welche Inhalte wie gut konvertieren kann. Der SEO-Experte könnte demnach Argumente aus den Lead-Landingpages übernehmen und in das Onpage-SEO einfließen lassen. Kurz gesagt: empirisch-belegte Erfolge sollten in das SEO transferiert werden.

Einen gemeinsamen Bereich schaffen

Inhalte, die sich im SEO bewährt haben, sind demnach auch relevant und dass Nutzer diese relevanten Informationen finden, wirkt sich dementsprechend auch wieder auf die Lead-Gewinnung, auf das Branding und die Bekanntheitssteigerung eines Unternehmens aus. Organische Top-Platzierungen erhalten immer weniger Klicks, deshalb kann hier über bezahlte Anzeigen nachgeholfen werden, um zusätzliche Branding-Effekte aufzubauen. Markt- und Konkurrenz-Analysen aus dem SEO können dem SEA wiederum weitere Themen liefern, die sich dann auch wieder für Gebote eignen. SEA-Experten können gerade in Zusammenarbeit mit Content-Spezialisten Nischenthemen aufdecken, die noch keine Konkurrenz-Besetzung erfahren haben und daher niedrige Klickpreise erzielen.

Fazit

Um beide Maßnahmen zu verbinden, wird hier mit einer gemeinsamen und aufeinander abgestimmten Keyword-Basis angefangen. Was bei bezahlten Anzeigen funktioniert, sollte bzw. muss eigentlich auch für SEO genutzt werden. Umgekehrt kann SEA von relevanten Inhalten aus dem SEO lernen und die Maßnahmen besser auf die Nutzerbedürfnisse ausrichten. SEO-Erkenntnisse nicht zu nutzen, die aber parallel im SEA zu Erfolg führen, ist vergebenes Potenzial.

Sollten Sie Fragen dazu haben, stehen wir Ihnen natürlich sehr gerne zur Verfügung.

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