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Online Werbung als die finale Werbeform der Zukunft?

13.10.2009 | Willkommen im Netz.

von Nicole Prieller
Gründerin

Werbung dürfte auch in nächster Zeit noch die wichtigste Einnahme für journalistische Inhalte im Internet bleiben. Laut einer aktuellen Umfrage des deutschen Forsa-Institutes, sind nur 16 % der Nutzer bereit, für Nachrichten, Reportagen und Berichte im Netz zu zahlen.

10 Cent pro Artikel könnten sich 93% von den 16%, die grundsätzlich zahlungsbereit wären, vorstellen, zu zahlen. Jeder achte Internet-Nutzer (12%) akzeptiert den kostenpflichtigen Einzelabruf. Eine monatliche Abonnementgebühr hingegen würden nur vier Prozent nutzen wollen.

Wie in den letzten Tagen schon durch die Medien ging, will Rupert Murdoch, Vorstandsvorsitzender des "Wall Street Journal", Schluss mit gratis machen und mit online Inhalten Geld verdienen. Murdoch nannte bereits einen Betrag von wöchentlich zwei Dollar (1,37 €). In den nächsten Monaten werde er für die Online-Nutzung seiner Zeitungen Geld verlangen.

Doch bis dato sind noch die meisten an diesem Vorhaben gescheitert. Die "New York Times" etwa oder die Washington Post.

Auch der Axel-Springer-Verlag will zumindest einen Teil seiner Zeitungen künftig im Netz kostenpflichtig machen. Speziell bei Regionalzeitungen sollen Exklusivinhalte etwas kosten, auch Nachrichten über iPhone-Apps will sich der Verlag bezahlen lassen.

Schon heute erfolgreich ist die Financial Times. 21 Prozent der Erlöse stammen bereits aus dem Internet. Wer mehr als zwei Artikel im Monat online liest, wird aufgefordert, sich zu registrieren. Vom zehnten Artikel an müssen die Nutzer ein Online-Abo von gut 180 Euro im Jahr abschließen, um weiterzulesen.

Treue Fans lassen sich also auch von Kosten nicht abschrecken, wenn sie dafür bekommen, was sie wirklich wollen und echten Mehrnutzen für sich generieren. Verlage haben somit die Möglichkeit, durch Originalität und Einzigartigkeit zu bestechen oder werthaltige Zusatzleistungen zu entwickeln.

Zitat aus dem Spiegel: "Lassen sich die Leser wieder ans Bezahlen gewöhnen? Oder ist Paid Content eine Art Selbstmord aus Angst vorm Tod? Manche Verlagsobere, so scheint es, treibt vor allem die Frage um, was sie ihren Kunden überhaupt Originelles verkaufen könnten, das es nicht einen Klick weiter genauso gut und gratis gibt. Und die Angst, die Antwort lautete: nichts."

 

 

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