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22.07.2018: https://www.pointoforigin.at//kreativitaet_fuer_alle.htm

Haben Sie genug „Vitamin K“?

18.06.2018 | Mehr Kreativität für alle

von Sarah Gammel
Content & Channel Manager

Meinungsmacher prognostizieren das Aus für viele Berufsgruppen. Denn die durch den technischen Fortschritt errungenen Möglichkeiten der Automatisierung sind für viele ein Schreckgespenst. Zu Recht?

Umdenken statt Sackgassendenken

Fakt ist, dass viele Tätigkeiten, gerade in der Produktion, automatisiert werden. Das muss aber nicht das Ende sein. Es ist vielmehr ein neuer Anfang – für uns alle. Denn der Zweck von Technologie ist nicht, Menschen bzw. Arbeitskräfte zu ersetzen, sondern Produktivität zu steigern. Es stellt sich also vielmehr die Frage, wie und wo wir freie, neue Arbeitsressourcen einsetzen werden.

Sorry Computer!

Computer können super optimieren, haben aber große Schwierigkeiten im Bereich Zielsetzungen, oder gar damit, „gesunden Menschenverstand“ anzuwenden. Kein Wunder, dass das Automatisierungspotenzial bei Tätigkeiten wie „Managing & Entwicklung“ (9%) und Entscheidungen treffen, Planen oder kreative Arbeit (18%) sehr gering ist (vgl. McKinsey).

Mehr Zeit fürs Hirnschmalz

Es ist kein Zufall, dass Kreativität auf einmal in den Top 10, sogar in den Top 3, der wichtigsten Job-Skills der Zukunft gelistet wird – egal in welcher Branche. Denn durch die Automatisierung vieler repetitiver Prozesse haben wir mehr Zeit für das Wesentliche – z.B. Ideenentwicklung (Vorstellungskraft), kreative Analysen und strategisches Denken.

Vom Datensammeln zur kreativen Datenanalyse

Kreativität und Wissen gehen Hand in Hand. Zum Glück leben wir in einer Zeit, in der (fast) jeder uneingeschränkten Zugang zu Informationen hat. Dadurch verliert der alte Spruch „Wissen ist Macht“ immer mehr an Bedeutung – und wird abgelöst von der Frage: Was machen wir mit diesen Daten? Wie können wir sie kreativ einsetzen?

„The illiterate of the 21st century will not be those who cannot read and write, but those who cannot learn, unlearn, and relearn.”
~ Alvin Toffler, Futurologe

OMG, ich und kreativ?

Kinder stehen für pure Fantasie. Dabei vergessen wir oft, dass wir selbst alle einmal Kind waren – wir sind nur ein bisschen aus der Übung gekommen. Unsere Fantasie, unser losgelöstes und kreatives Denken liegen leider nicht selten unter vielen Dingen verschüttet, die wir so im Laufe unseres Lebens draufgepackt haben. Doch keine Sorge: Kreativität ist wieder erlernbar und kann wie viele andere Dinge zu einem „gewöhnlichen“ Prozess im Job und im Privaten werden.

Machen, nicht grübeln!

Die größte Hürde beim Kreativsein sind wir selbst. Oberstes Gebot ist also: einfach Trauen! Trauen Sie sich und Ihrem Team etwas zu, glauben Sie an sich! Denken Sie nicht, dass jemand anderes das vielleicht besser kann – ein anderer kann es maximal anders.

Werden Sie selbst aktiv, probieren Sie es einfach aus und verschwenden Sie nicht so viel Zeit mit Grübeln. Denn es gibt kein richtig oder falsch, schließlich geht es darum, über Grenzen hinweg zu denken.

Auf los geht’s los!

Kommen Sie ins Tun, erwarten Sie aber von sich und Ihrem Team nicht gleich einen Picasso. Das bringt oft Enttäuschungen, wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt. Kreativität ist ein Prozess. Denken Sie daran, dass viele geniale Erfindungen und Innovationen Zufallsprodukte waren (Penicillin, Vulkanisierung (Goodyear), Teflon, Post-it, Viagra, …).

Finden Sie eine Lösung für ein Problem! Sogenannte Hacks sind besonders im Netz konstant ein Renner. Dazu müssen es keine großen Probleme sein, um kreative Prozesse zu trainieren.

Und schon sind wir beim Lehren: Zeigen Sie anderen Ihre Hacks – bzw. stellen Sie anderen Ihre Lösungen und Ideen vor. Kommen Sie in einen Informationsaustausch und erhalten Sie wichtiges Feedback für Ihren kreativen Prozess.

Und nicht vergessen: Es muss nicht immer neu sein! Viele denken, dass Kreative immer etwas ganz Neues schaffen. Es geht aber viel mehr darum, bestehende Dinge und Ideen in einen anderen Kontext zu setzen. Daher „kopieren“ Sie ruhig mal Ideen aus anderen Branchen und Bereichen und bringen Sie diese in einen anderen Zusammenhang.

5 Tipps für mehr Kreativität im Büro

  • Locker machen: Lassen Sie alle Meeting-Teilnehmenden ihr Gegenüber zeichnen – wetten, dass sich viele für ihr Bild entschuldigen werden?
  • Spielerisch kreativ: Oder einfach mal mitten im Meeting Knetmasse austeilen und etwas kneten lassen – z.B. eine Zahnbürste der Zukunft
  • Tauschen Sie sich untereinander aus – holen Sie sich Inputs aus anderen Abteilungen oder binden Sie sogar Kunden ein (Blick von außen)
  • Der Funke will nicht so recht überspringen? Gehen Sie eine Runde, wechseln sie die Umgebung oder schlafen Sie eine Nacht drüber – das wirkt wahre Wunder. 
  • Motivieren Sie Ihr Team: Schaffen Sie einen Raum, in dem jede Idee geschätzt wird. Es gibt keine schlechten Ideen – sie passen vielleicht nur nicht so gut zum expliziten Fall.
Marketing Consulting & Consumer Intelligence GmbH
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